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Unteres Unstruttal e.V.

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Birnenblüte, ©Dirk Mundt


Ontario, ©Dirk Mundt

Totholz als Lebensraum, ©Dirk Mundt

Grasfrosch, ©Hartmut Adam


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»...Obstbäume sind Ausdruck für die unbeschreibliche
Güte und Unschuld der Natur
«.(1889)

Nicolaus Gaertner
(Salzburger Pomologe)


Apfelblüte, ©Dirk Mundt

Raubfliege, ©Rudolf Wendling

Pastorenbirne ©Dirk Mundt

Streuobstwiesen / Pomologie

Streuobstwiesen sind von Menschen geschaffene Lebensräume und seit langem ein prägender Faktor unserer Kulturlandschaft. Charakteristisch für Streuobstwiesen sind hochstämmige, großkronige Obstbäume auf Dauergrünland. Die Bewirtschaftung dieser Biotope erfolgt extensiv, zumeist durch ein- bis zweimalige Mahd im Jahr.

Streuobstwiesen bieten zum einen bei richtiger Pflege einen idealen Lebensraum für ca. 5000 Tier- und Pflanzenarten und zum anderen gesundes und schmackhaftes Obst. Sie spielen als Bienenweide für die Imkerei eine wichtige Rolle.

[Streuobstwiese im Frühling, © Dirk Mundt]

Die Pomologie ist die Lehre von den Obstarten und Obstsorten und umfasst deren Bestimmung, Beschreibung, Empfehlung und Erhaltung. Pomona ist die römische Göttin des Obst- und Gartenbaus.

Streuobstwiese "Kirschhang"

Die ca. 3 ha große Streuobstwiese "Kirschhang" liegt zwischen Kirchscheidungen und Tröbsdorf im Unstruttal (Burgenlandkreis). Der NABU Regionalverband Unteres Unstruttal hat diese Wiese gepachtet, und betreut und pflegt sie seit einigen Jahren. Im Rahmen des Vertragsnaturschutzes erfolgt die jährliche Mahd der Wiese und der Schnitt der Obstbäume. Zusätzlich werden Obstsortenbestimmungen durchgeführt und in stark verbuschten Bereichen weitere Obstbäume freigestellt oder nachgepflanzt.
Der Obstbaumbestand der Streuobstwiese setzt sich aus Apfel-, Birnen-, Kirsch-und Pflaumenbäumen sowie einigen Nussbäumen zusammen. Anzahl der Bäume: 220 Äpfel, 60 Birnen, ca. 80 Kirschen, und ca. 120 Pflaumen.

Wenn Sie spezielle Fragen oder Interesse an Streuobstwiesen/Pomologie haben, wenden Sie sich bitte an unsere Expertin Iris Hölzer.

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